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(DOWNLOAD) "Wissen als Ware - Unternehmensberatung in der Wissensgesellschaft" by Oliver Laqua ~ Book PDF Kindle ePub Free

Wissen als Ware - Unternehmensberatung in der Wissensgesellschaft

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eBook details

  • Title: Wissen als Ware - Unternehmensberatung in der Wissensgesellschaft
  • Author : Oliver Laqua
  • Release Date : January 01, 2005
  • Genre: Sociology,Books,Nonfiction,Social Science,
  • Pages : * pages
  • Size : 445 KB

Description

Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1, Johann Wolfgang Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt am Main, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Diskurs ĂŒber die Wissensgesellschaft ist kein Produkt der politischen Debatte der 90er Jahre. Auch wenn es den Anschein haben mag, dass die Debatte ĂŒber den Stellenwert von Wissen fĂŒr die kapitalistische Produktionsweise erst mit der Popularisierung von Computer und Internet ein Thema fĂŒr die Politiken der gebildeten Klasse geworden sei, so ist die Problematisierung der ZusammenhĂ€nge zwischen Wissen und Gesellschaft, ihrer sozialen und ökonomischen Strukturierung, dennoch deutlich Ă€lteren Datums. Ein zentraler Markstein bei der Erfindung der Wissensgesellschaft ist die im Jahr 1973 veröffentlichte Schrift von Daniel Bell ĂŒber ''Die nachindustrielle Gesellschaft''. Ausgehend von der Frage nach der Zukunft der modernen Industriegesellschaft problematisiert Bell den Vermittlungszusammenhang von ProduktivkrĂ€ften und ProduktionsverhĂ€ltnissen und diagnostiziert das HeraufdĂ€mmern einer postindustriellen Gesellschaft durch einen soziotechnischen Strukturwandel. Dieser Struktur-wandel grĂŒndet sich vor allem auf die zunehmende Bedeutung des theoretischen Wissens, welches bei Bell die Stellung eines axialen Regulationsprinzips beim Wandel von einer gĂŒterproduzierenden zu einer Dienstleistungsgesellschaft einnimmt. Andre Gorz lĂ€sst den ''langen Weg zur Wissensgesellschaft'' sogar bei Karl Marx beginnen. 1 Schon Marx habe in den Grundrissen zur politischen Ökonomie die Auffassung vertreten, dass Wissen nicht eine Produktivkraft unter anderen sei, sondern dahin tendiere, sich zur fĂŒhrenden Produktivkraft des Kapitalismus zu entwickeln. Nicht das quantitative Maß der abstrakten Arbeitszeit, sondern die qualitativen Formen des Stands der technischen Entwicklung und des wissenschaftlichen Fortschritts sollten das Prinzip der unternehmerischen Produktion darstellen und den Profit der Unternehmer bestimmen. Die zunehmende Einsparung von Arbeitszeit durch den technischen Fortschritt sollte mit der Vermehrung der freien Zeit zusammenfallen. Am Horizont der Marxschen Theorie konturiert sich das Bild einer Gesellschaft, in der die Menschen sich in Muße befangen den schönen KĂŒnsten und hehren Wissenschaften hingeben. Die fĂŒr die materielle Reproduktion der Gesellschaft notwendige Arbeit steht durch die fortgeschrittene Entwicklung der wissensbasierten ProduktivkrĂ€fte nicht mehr im Widerspruch mit der allseitigen Entfaltung der Individuen und befreit die Menschen zum Ende dieser Entwicklung aus den ZwĂ€ngen des kapitalistischen ProduktionsverhĂ€ltnisses.


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