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[Download] "Wissen ohne Relevanz (Telepolis)" by Reinhard Jellen ~ eBook PDF Kindle ePub Free

Wissen ohne Relevanz (Telepolis)

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eBook details

  • Title: Wissen ohne Relevanz (Telepolis)
  • Author : Reinhard Jellen
  • Release Date : January 01, 2015
  • Genre: Philosophy,Books,Nonfiction,
  • Pages : * pages
  • Size : 1898 KB

Description

Haben sich Geisteswissenschaftler zu lange im postmodernen Dogmatismus ausgeruht und nichts wirklich Neues auf die Beine gestellt? Haben sie mit unscharfen "Buh-Wörtern" wie "Szientismus" und "Reduktionismus" StrohmĂ€nner aufgebaut, die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt, die sich dafĂŒr aber umso besser angreifen und zerlegen lassen? Haben sie die auf neuen Möglichkeiten, die die Neurowissenschaften, die Verhaltensgenetik oder die digitale Technik boten, lediglich mit behĂ€biger Abscheu und mit Tabus reagiert und sich in ihren abgehobenen Elfenbeinturm zurĂŒckgezogen?



Um das herauszufinden, hat Reinhard Jellen mit zehn Philosophen gesprochen: Der Wissenschaftsphilosoph Klaus Mainzer klĂ€rt ihn darĂŒber auf, wie er mit Big Data und der Algorithmisierung der Welt umgeht. Thomas Metzinger zeigt, wie man in seinem Fach an den Schnittstellen zur Hirnforschung operiert. Klaus Kornwachs, der Physiker und Philosoph ist, legt dar, warum er glaubt, dass die Philosophie Probleme nicht direkt lösen, aber das Bewusstsein dafĂŒr schĂ€rfen kann. Und der Moralforscher Rainer Hegselmann glaubt, dass die Computersimulation "schon bald zum Methoden-Kanon einer Philosophie gehört, die auf der Höhe der Zeit sein will". Der Marxist Reinhard Meiners schwĂ€rmt dagegen nicht etwa von der Entwicklung der ProduktivkrĂ€fte, sondern bemĂ€ngelt eine "Fortschritts- und Wachstumsideologie".

Eher skeptisch zeigt sich auch die Foucault-Expertin Petra Gehring, die der Philosophie nur eine begrenzte Vermittlungsfunktion zur Naturwissenschaft zubilligt. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Joseph Vogl betrachtet Philosophie und Naturwissenschaft sogar als "zwei getrennte Kontinente". Der Derrida-Fachmann Hans-Jörg Rheinberger hat die Trennung als historisches Faktum akzeptiert. FĂŒr mehr Verwissenschaftlichung spricht sich hingegen der MĂŒnsteraner Tractatus-PreistrĂ€ger Kurt Bayertz aus, der zugibt, dass sich die Philosophie zu "Weltfremdheiten" verleiten ließ.


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